HomBuch 26.
Das Programm
Die HomBuch 26 findet vom 12. bis 21. Oktober statt. Lese- und Veranstaltungsorte sind: Siebenpfeifferhaus, Eden Cinehouse, Galerie Julia Johannsen, Waldstadion Homburg und Kulturzentrum Saalbau.
Grußworte
Bernhard Leonardy
Roland Kunz
Susanne Wachs
Siebenpfeifferhaus
Kirchenstr. 8, 66424 Homburg
Eintritt: 20,- EUR
Einlass: 18:30 Uhr
Freie Platzwahl




Bernhard Leonardy ist Intendant und künstlerischer Leiter der Musikfestspiele Saar, die er seit 1989 prägt und zu einem international beachteten Festival entwickelt hat. Der Kulturmanager engagiert sich seit vielen Jahren für die Musik- und Kulturlandschaft im Saarland und darüber hinaus. Mit seinem Gespür für außergewöhnliche Programme und Künstlerpersönlichkeiten verbindet er musikalische Tradition mit neuen Impulsen. Die Förderung des kulturellen Austauschs in der Großregion gehört zu den zentralen Anliegen seiner Arbeit.
Roland Kunz ist Musiker, Moderator und Redakteur bei SR kultur. Seit vielen Jahren gestaltet er Radiosendungen zu Musik, Literatur und Kultur und moderiert Konzerte, Festivals und kulturelle Veranstaltungen im Saarland und bundesweit. Als Musiker bringt er eigene Bühnenerfahrung in seine journalistische Arbeit ein. Seine besondere Stärke liegt im lebendigen Erzählen von Musik- und Kulturgeschichten sowie im einfühlsamen Gespräch mit Künstlerinnen und Künstlern.
Susanne Wachs ist Leiterin der Programmgruppe Musik & Unterhaltung bei SR 3 Saarlandwelle, Redakteurin, Journalistin und Moderatorin mit einem Schwerpunkt auf regionale und grenzüberschreitende Kultur. Für Hörfunk und Fernsehen berichtet sie über vor allem über Mundart, frankophone Musik und das kulturelle Leben in der Großregion. Mit ihrer offenen, zugewandten Art führt sie Gespräche mit Künstlerinnen und Künstlern und vermittelt kulturelle Themen anschaulich und nahbar.
Bücher, Worte und Musik
Drei bekannte Stimmen der saarländischen Kulturszene gestalten gemeinsam einen besonderen Abend zwischen Literatur, Musik und persönlichen Momenten.
Bernhard Leonardy, Intendant der Musikfestspiele Saar, Konzertorganist und Kantor, Roland Kunz, Sänger, Komponist und Moderator bei SR kultur, sowie die Journalistin und Moderatorin Susanne Wachs vom Saarländischen Rundfunk, unterhalten sich über Bücher, Texte und Musikstücke, die sie in unterschiedlichen Lebensphasen geprägt und begleitet haben.
So entsteht ein ebenso persönlicher wie unterhaltsamer Abend – ein literarisch-musikalisches Heimspiel mit Einblicken in Leben und Arbeit dreier prägender Persönlichkeiten der saarländischen Kulturlandschaft.
Ahmad Mansour
Siebenpfeifferhaus
Kirchenstr. 8, 66424 Homburg
Eintritt: 20,- EUR
Einlass: 18:30 Uhr
Freie Platzwahl
Ahmad Mansour ist arabischer Israeli mit deutscher Staatsangehörigkeit. Er ist Diplompsychologe, arbeitet in Projekten gegen Extremismus und engagiert sich gegen Antisemitismus. 2018 gründete er eine Initiative für Demokratieförderung und Extremismusprävention. Für seine Arbeit und Bücher erhielt er zahlreiche Auszeichnungen, u. a. Bundesverdienstkreuz und Ehrendoktorwürde der Universität Basel.

HALTUNG OHNE HASS
Eine Aufforderung
Mansour erzählt von einer Gesellschaft, der das Zuhören abhandengekommen ist; die sich für demokratisch hält und doch selbst immer misstrauischer und gereizter wird. Der renommierte Psychologe und Präventionsexperte erlebt dies als tägliche Realität in Gesprächen mit Jugendlichen, mit Lehrkräften, mit Sicherheitsbehörden. Eindringlich wirbt er dafür, wieder miteinander ins Gespräch zu kommen, auch mit Andersdenkenden – nur so können wir als demokratische Gesellschaft bestehen.
Ahmad Mansours Analyse bleibt nicht abstrakt, sondern handlungsorientiert. Er denkt interdisziplinär, identifiziert Muster und macht gesellschaftliche Widersprüche sichtbar, die anderen oft entgehen.
Ahmad Mansour erlebt Radikalisierung als tägliche Realität. Er sieht, wie sich Menschen in Verschwörungserzählungen verlieren, sich von Populismus verführen lassen, auf virtuelle Desinformation keine Antwort finden.
Anhand konkreter Beispiele zeigt der Präventionsexperte, was in Schulen, Feeds und Foren und in den Köpfen junger Menschen geschieht. Er erzählt aber auch davon, wo Prävention bereits erfolgreich funktioniert, gibt Einblicke in seine Arbeit und erklärt, was jetzt getan werden muss.
Christian Streich
Waldstadion
Kurt-Conrad-Str. 8, 66424 Homburg
Eintritt: 25,- EUR
Einlass: 18:30 Uhr
Freie Platzwahl
Moderation: Thomas Wollscheid
Christian Streich, geboren 1965 in Weil am Rhein, spielte von 1988 bis 1990 als Profi beim FC 08 Homburg, mit dem er 1989 als Vizemeister den Aufstieg in die 1. Bundesliga schaffte. Beim SC Freiburg war er anschließend fast drei Jahrzehnte tätig – zunächst als äußerst erfolgreicher Jugendtrainer, dann ab 2011 als Cheftrainer der Profis. In zwölf Jahren an der Seitenlinie führte er den Verein dreimal in die UEFA Europa League und 2023 ins DFB-Pokal-Finale. Immer wieder trat er öffentlich gegen Rassismus und antidemokratische Entwicklungen ein und wurde so weit über den Fußball hinaus zu einer moralischen Instanz. Seit seinem Abschied vom SC Freiburg im Sommer 2024 reiste er mit dem Fahrrad von Freiburg nach Bilbao, durchquerte Patagonien und genießt – nach eigenen Worten – endlich wieder Ruhe, Freiheit und Zeit zum Lesen.

Bücher meines Lebens
Elf Freunde müßt ihr sein…
Christian Streich ist seit der Kindheit ein passionierter Leser. Bücher waren für ihn als Trainer stets mehr als Freizeitbeschäftigung – ein Gegenpol zum Druck des Profigeschäfts, ein Raum für Nachdenken und Tiefe. Bei der HomBuch – und damit an einem Ort, der für ihn auch eine persönliche Bedeutung hat, denn hier in Homburg war er einst selbst als Spieler aktiv – spricht er im Gespräch mit Moderator Thomas Wollscheid über die Bücher, die ihn in seinem Leben besonders bewegt und beeinflusst haben. Ganz im Sinne des HomBuch-Mottos „Besondere Begegnungen“ wird dieser Abend zu einer doppelten Begegnung: mit einem außergewöhnlichen Menschen und mit den Werken, die ihn geformt haben. Dabei geht es um Fragen, die Fußball und Literatur gleichermaßen durchziehen: Was hält eine Gemeinschaft zusammen? Wie viel Freiheit braucht der Einzelne, um als Teil eines Teams zu funktionieren? Und was können Trainer, Spieler – und letztlich wir alle – von den großen Figuren der Weltliteratur lernen?
Christian Streich
Waldstadion
Kurt-Conrad-Str. 8, 66424 Homburg
Eintritt: 25,- EUR
Einlass: 18:30 Uhr
Freie Platzwahl
Moderation: Thomas Wollscheid
Christian Streich, geboren 1965 in Weil am Rhein, spielte von 1988 bis 1990 als Profi beim FC 08 Homburg, mit dem er 1989 als Vizemeister den Aufstieg in die 1. Bundesliga schaffte. Beim SC Freiburg war er anschließend fast drei Jahrzehnte tätig – zunächst als äußerst erfolgreicher Jugendtrainer, dann ab 2011 als Cheftrainer der Profis. In zwölf Jahren an der Seitenlinie führte er den Verein dreimal in die UEFA Europa League und 2023 ins DFB-Pokal-Finale. Immer wieder trat er öffentlich gegen Rassismus und antidemokratische Entwicklungen ein und wurde so weit über den Fußball hinaus zu einer moralischen Instanz. Seit seinem Abschied vom SC Freiburg im Sommer 2024 reiste er mit dem Fahrrad von Freiburg nach Bilbao, durchquerte Patagonien und genießt – nach eigenen Worten – endlich wieder Ruhe, Freiheit und Zeit zum Lesen.
Bücher meines Lebens
Elf Freunde müßt ihr sein…
Christian Streich ist seit der Kindheit ein passionierter Leser. Bücher waren für ihn als Trainer stets mehr als Freizeitbeschäftigung – ein Gegenpol zum Druck des Profigeschäfts, ein Raum für Nachdenken und Tiefe. Bei der HomBuch – und damit an einem Ort, der für ihn auch eine persönliche Bedeutung hat, denn hier in Homburg war er einst selbst als Spieler aktiv – spricht er im Gespräch mit Moderator Thomas Wollscheid über die Bücher, die ihn in seinem Leben besonders bewegt und beeinflusst haben. Ganz im Sinne des HomBuch-Mottos „Besondere Begegnungen“ wird dieser Abend zu einer doppelten Begegnung: mit einem außergewöhnlichen Menschen und mit den Werken, die ihn geformt haben. Dabei geht es um Fragen, die Fußball und Literatur gleichermaßen durchziehen: Was hält eine Gemeinschaft zusammen? Wie viel Freiheit braucht der Einzelne, um als Teil eines Teams zu funktionieren? Und was können Trainer, Spieler – und letztlich wir alle – von den großen Figuren der Weltliteratur lernen?
Liebhaberinnen
Eden Cinehouse, Kino 3
Zweibrücker Str. 19, 66424 Homburg
Filmvorführung · Elfriede Jelinek ist nicht anwesend
Eintritt: 20,- EUR
Einlass: 18:30 Uhr
Freie Platzwahl
Moderation: Peter König
Elfriede Jelinek, © Claudia Müller Elfriede Jelinek, geboren 1946 und aufgewachsen in Wien, zählt zu den bedeutendsten deutschsprachigen Gegenwartsautorinnen. Ihr vielseitiges Werk umfasst Romane, Theaterstücke, Hörspiele und Essays und kreist um Macht, Geschlecht und gesellschaftliche Zwänge – mit einer Sprache, die provoziert und entlarvt. Internationale Bekanntheit erlangte sie unter anderem mit „Die Klavierspielerin“ (1983). Für ihr Werk erhielt sie zahlreiche Auszeichnungen, darunter den Georg-Büchner-Preis und den Franz-Kafka-Literaturpreis. 2004 wurde ihr der Nobelpreis für Literatur verliehen.
Bei dieser Veranstaltung ist Elfriede Jelinek nicht persönlich anwesend. Gezeigt wird die Kinopremiere der Verfilmung ihres Romans „Die Liebhaberinnen“.

Die Liebhaberinnen
Roman
Auch in diesem Roman (erstmalig erschienen 1975) der österreichischen Autorin fasziniert das buchstäblich unheimliche Talent, Alltagsgeschichten auf den Grund zu gehen. Welche Entfaltungsmöglichkeiten hat eine Arbeiterin? Sie kann einen Mann heiraten, der ihr den gesellschaftlichen Aufstieg garantiert. Doch wie andere Möglichkeiten, so sind auch sozial attraktive Männer rar, und die attraktivsten sind schon vergeben. So setzt zwischen zwei «Liebhaberinnen» ein Konkurrenzkampf auf Leben und Besserleben ein, der mit Wucht ausgetragen wird.
Alice Schwarzer
Siebenpfeifferhaus
Kirchenstr. 8, 66424 Homburg
Moderation: Michael Thieser
Akkordeon: Nicole Havener
Eintritt: 20,- EUR
Einlass: 18:30 Uhr
Freie Platzwahl
Alice Schwarzer, geboren 1942 in Wuppertal, ist Journalistin, Gründerin und Chefredakteurin der EMMA und Autorin von über 40 Büchern. Sie setzt sich seit Jahrzehnten mit gleichbleibender Leidenschaft und kämpferischem Elan für die Emanzipation von Frauen (und damit auch Männern) ein. Alice Schwarzer lebt heute in Köln und Paris.

Feminismus pur. 99 Worte
Ein Mosaik des modernen Feminismus – inspirierend und provozierend
Ihre Welt in 99 Worten – Alice Schwarzer zieht Bilanz. Anhand von 99 Begriffen greift sie Themen der Zeit auf, die uns alle angehen. Die Basis sind Klassiker des Feminismus ebenso wie Persönliches aus Alice Schwarzers bewegtem Leben. Sie zeigt, auf welchen Errungenschaften der heutige Feminismus aufbaut und welche Herausforderungen uns ganz aktuell beschäftigen. So steckt Alice Schwarzer ein Mosaik des modernen Feminismus, das dessen Entwicklung, seine Erfolge und Irrungen, über die Jahrzehnte mit erzählt.
Ein inspirierendes Buch, das zum Weiterdenken anregt, Raum für eigene Überlegungen bietet und die heutige Relevanz der Frauen- und Menschenrechte eindrucksvoll darlegt.
Deutsch-Französischer Freundschaftspreis
Im Rahmen der HomBuch 26 wird Alice Schwarzer mit dem Deutsch-Französischen Freundschaftspreis geehrt.
Moderiert wird die Veranstaltung von Michael Thieser (Saarländischer Rundfunk, Geschäftsführer Deutsch-Französischer Journalisten- und Medienpreis (DFJP) / Directeur Prix Franco-Allemand du Journalisme et des Médias (PFAJ))
Günter Berg
Galerie Julia Johannsen
Saarbrücker Str. 7, 66424 Homburg
Begrenzte Teilnehmerzahl
Anmeldung unter jujoha@web.de
Günter Berg: Nach seinem Germanistikstudium in Marburg und Frankfurt a. M. holte ihn Siegfried Unseld 1989 in seinen Verlag und machte ihn schließlich zum verlegerischen Geschäftsführer von Suhrkamp und Insel. Ein Jahr nach Unselds Tod verließ Günter Berg Frankfurt und prägte ab 2004 fast zehn Jahre lang das Literaturprogramm des renommierten Hamburger Verlagshauses Hoffmann und Campe.
Dort entwickelte Berg ein enges Verhältnis zu zahlreichen Autoren, allen voran Siegfried Lenz. Noch zu Lebzeiten des Autors arrangierte er die Übergabe seines literarischen Vermächtnisses an das Deutsche Literaturarchiv Marbach.
Seit 2014 ist Günter Berg Herausgeber der inzwischen 27 Bände umfassenden „Hamburger Ausgabe“ der Werke von Siegfried Lenz. Jüngst wurden darin erstmals 164 Texte veröffentlicht, die Lenz in den 1950er- und 1960er-Jahren für Radio und Fernsehen geschrieben hatte – auch für den Saarländischen Rundfunk.
Günter Berg ist Vorstand der Siegfried Lenz Stiftung und leitet die Jury des alle zwei Jahre verliehenen internationalen Siegfried Lenz Preises, der zu den höchstdotierten Literaturpreisen zählt.
Nach mehr als 25 Jahren erfolgreicher Verlagsarbeit gründete Berg 2014 seine eigene Literaturagentur mit Sitz in Hamburg und Berlin.

Der Pakt mit dem Leser
Zum 100. Geburtstag von Siegfried Lenz
Siegfried Lenz (1926–2014) zählt zu den bedeutendsten und erfolgreichsten deutschen Schriftstellern. Seine in 22 Sprachen übersetzten Bücher sind in einer Auflage von über 25 Millionen Exemplaren erschienen. Viele sind verfilmt worden wie z. B. „Das Feuerschiff“, „Der Mann im Strom“ und „Die Auflehnung“, jeweils mit Jan Fedder in der Hauptrolle.
2019 wurde auch Lenz’ berühmtester Roman „Deutschstunde“ fürs Kino adaptiert, die Geschichte des nordfriesischen Dorfpolizisten Jens Ole Jepsen, der mit peniblem Pflichtgefühl das von den Nazis gegen seinen Künstlerfreund Max Ludwig Nansen verhängte Malverbot überwacht. Gehorsam und Gewissen, Moral und individuelle Verantwortung sind Leitmotive in den Werken von Siegfried Lenz. Stets wollte er dabei ein möglichst breites Publikum erreichen. Er sprach gerne von einem „Pakt mit dem Leser“.
Als Seelen-Landschaften seiner Erzählungen und Romane wählte er oft maritime Schauplätze. Der passionierte Angler Lenz hatte eine innige Beziehung zur Natur und zu den Menschen am Meer.
Zum 100. Geburtstag von Siegfried Lenz lädt sein langjähriger Freund und publizistischer Weggefährte Günter Berg zu einer besonderen Begegnung mit Leben, Werk und Wirkung des vielseitigen Schriftstellers ein.
Zur Lesung wird die Ausstellung „Bin am Meer, kann sein dass…“ eröffnet.
Rüdiger Lange
Siebenpfeifferhaus
Kirchenstr. 8, 66424 Homburg
Moderation: Kai Schmieding/SR2
Eintritt: frei
Einlass: 10:30 Uhr
Die Veranstaltung wird im Rahmen der Sendung „Fragen an den Autor“ vom Saarländischen Rundfunk mitgeschnitten. Zum Podcast: Fragen an den Autor
Rüdiger Lange zählt zu den erfahrensten und renommiertesten Herzchirurgen der Welt. Er war weltweit der Erste, der eine Herzklappe mit einem Robotersystem repariert hat, besonders bekannt ist er für seine Erfolge bei Operationen am offenen Herzen von Patienten mit seltenen Erkrankungen. Bis 2023 leitete er die Klinik für Herz- und Gefäßchirurgie am Deutschen Herzzentrum München (DHM). Er lebt mit seiner Familie am Starnberger See.

Herzblut
Spitzenchirurgie zwischen Leben und Tod
Wie behält man die Nerven, wenn von der eigenen Arbeit ein Menschenleben abhängt? Ein einzigartiger Einblick in die Gedanken- und Gefühlswelt des Spitzenchirurgen Rüdiger Lange.
Operationen am offenen Herzen sind die Königsdisziplin der Chirurgie. Doch wie sieht so ein Eingriff tatsächlich aus? Und wie beeinflusst die unglaubliche Verantwortung, ein Menschenleben im wahrsten Sinne des Wortes in der Hand zu halten, die Chirurgen, die sich ihr aussetzen? Rüdiger Lange erzählt von seinen wichtigsten Operationen – und von den Abgründen, über die nur wenige der absoluten Spitzenoperateure zu sprechen wagen. Selbst als einen der erfahrensten und renommiertesten Herzchirurgen der Welt begleitet ihn die Angst, denn zwischen Leben und Tod liegt oft nur der Bruchteil eines Millimeters.
Ein Blick hinter die Kulissen einer Berufung, die zu den handwerklich und psychisch forderndsten der Arbeitswelt gehört.
Rilke Projekt
Kulturzentrum Saalbau
Obere Allee 1, 66424 Homburg
Piano: Mike Herting
Einlass: 18:30 Uhr
Eintritt:
| Kategorie 1 (Reihen 1–6): | 58 EUR |
| Kategorie 2 (Reihen 7–14): | 53 EUR |
| Kategorie 3 (Reihen 15–22): | 46 EUR |
| Empore: | 46 EUR |
Nina Hoger, © Mario Erdmann
Pasquale Aleardi, © Anna Soph
Florian Künstler, © Ben Wolf
Richard Schönherz, © Jörg Steinmetz
Das Schönherz & Fleer Rilke Projekt zählt zu den erfolgreichsten deutschen Lyrikprojekten. Seit 2004 bringen Angelica Fleer und Richard Schönherz die Texte Rainer Maria Rilkes in wechselnden hochkarätigen Besetzungen auf die Bühne. Renommierte Schauspielerinnen, Schauspieler und Musiker verbinden Gedichte, Briefe und Schriften mit eigens komponierter Musik. 2026 feiert das vielfach ausgezeichnete Projekt sein 25-jähriges Bestehen – und zugleich den 150. Geburtstag Rainer Maria Rilkes.


So viel Himmel
Die Jubiläumstour zum 150. Geburtstag von Rainer Maria Rilke
Zum 150. Geburtstag von Rainer Maria Rilke blickt das vielfach ausgezeichnete Rilke Projekt auf 25 Jahre zurück. Die Jubiläumstour „So viel Himmel“ vereint Gedichte, Briefauszüge und Schriften Rilkes mit den Kompositionen von Schönherz & Fleer.
Unter der dramaturgischen Leitung von Angelica Fleer spannt das Programm einen Bogen von Klassikern wie „Der Panther“ und „Herbsttag“ über bekannte und neue Songs bis hin zu weniger bekannten Textentdeckungen aus Briefen und Erinnerungen von Rilkes Zeitgenossen.
Dietmar Bär, Nina Hoger und Pasquale Aleardi interpretieren die Texte als Sprecher, Florian Künstler ist als Sänger Teil des Ensembles. Gemeinsam mit Richard Schönherz am Flügel und einer hochkarätig besetzten Live-Band bringen sie Rilkes poetisches Werk auf besondere Weise in die Gegenwart.
Herzlich willkommen zur HomBuch 26.
TICKETS
Ticket Regional I Buchhandlung Hahn I Tourist-Info Homburg













