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Gründer Ulrich Burger zieht Bilanz und übergibt das Lesefest in neue Hände

 

Homburg, 15.02.2022. Die HomBuch ist zu einem Kulturereignis geworden - weit über die Grenzen des Saarlandes hinaus bekannt. Als Buchausstellung bzw. Buchmesse (11 Aussteller, 7 Lesungen) 2011 von Veranstalter Ulrich Burger (Ulrich Burger Verlag) initiiert, hat sich im Laufe der Jahre die Anzahl der Akteure erhöht und zur Buchmesse mit Schwerpunkt Fantasy ausgebaut. Der zentrale Veranstaltungsort ‚Kulturzentrum Saalbau‘ bot mit vielen Kleinverlagen und bekannten Autor*innen damit die Plattform für Literaturinteressierte im Saarland.

2019 hat sich eine Gruppe Interessierter um Ulrich Burger gefunden und die Konzeption der Messe um verschiedene Leseorte in Homburg erweitert. Als besonderes Merkmal gilt seitdem der Deutsch-Französische Freundschaftspreis, verliehen von der saarländischen Landesregierung. Zahlreiche Schriftsteller*innen und Künstler*innen beschäftigen sich mit dem besonderen Blick auf das nachbarschaftliche Verhältnis zu und mit Frankreich.

Inzwischen zum 11. Mal präsentieren sich die Literaturtage im neuen Format als Dreiklang von Literatur, Kunst und Musik unter dem Titel „HomBuch. Das Lesefest 2022“. Aus gesundheitlichen und persönlichen Gründen zieht sich Gründer Ulrich Burger nun zurück.

„Meine persönliche und familiäre Situation hat sich verändert, was meine ganze Aufmerksamkeit fordert. Zudem bindet meine Autoimmunerkrankung MS meine Energie. Daher gebe ich die HomBuch in die Hände des Teams. Ganz herzlich danke ich allen Unterstützern, insbesondere dem Hauptsponsor Dr. Theiss Naturwaren, ohne deren Engagement dieses anspruchsvolle Programm nicht realisierbar gewesen wäre“, erläutert Burger seine Entscheidung.

Die Leitung übernimmt bereits in diesem Jahr die Hom & Buch Kulturmanagement GmbH in Person von Hans-Joachim Burgardt. Im Zusammenspiel mit den Team-Mitgliedern Frank Johannsen, Galeristin und Künstlerin Julia Johannsen, Buchhändlerin Jasmin Hahn, Peter König und Vera Backes eröffnen sich neue Perspektiven. Begleitet wird der Schritt von zahlreichen Sponsoren, ohne die der Fortbestand besonders in Zeiten der Pandemie nicht möglich gewesen wäre und ist.

„Ich bin dankbar, dass die HomBuch unter der Federführung von Hans-Joachim Burgardt fortgeführt wird“, so Ulrich Burger. „Es freut mich sehr, dass dieses kulturelle Highlight mit Strahlkraft über die Region hinaus, weiterentwickelt wird.“   

Zugrunde liegt die Idee, die ‚schönen Künste‘ miteinander zu verbinden und Synergien zu schaffen. Dies zeigt auch die Wahl der etablierten Leseorte: das Siebenpfeifferhaus, die Galerie Julia Johannsen und das Schlossberg Hotel Homburg.

Jetzt wird ein neues Kapitel aufgeschlagen. Ganz im Sinne des Deutsch-Französischen Freundschafts-Preisträgers 2020, Jean-Luc Bannalec (Jörg Bong): „Die HomBuch vereint eine Vielzahl exzeptioneller Menschen, das ist einzigartig. Der ‚Geist‘ ist einzigartig stark und echt und ernst. Das Engagement. Alles ist wundervoll familiär, individuell, nicht pauschal wie sonst meistens, und besitzt doch ganz großes Format.“

„Diese Würdigung ist uns Anspruch und Verpflichtung zugleich, für die HomBuch 2022 und die kommenden Jahre“, resümiert Hans-Joachim Burgardt, Hom & Buch Kulturmanagement GmbH, abschließend.

 

 

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Verehrte Gäste, liebe Freundinnen und Freunde, in Folge der publizierten Veränderungen gestalten wir die Internet-Präsenz der HomBuch neu. Wir werden moderner und informativer.

 

 

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