Deutsch-Französischer Freundschaftspreis.

Der Preis für die Deutsch-Französische Freundschaft wird seit dem Jahre 2018 im Rahmen der HomBuch unter Anwesenheit der zu ehrenden Damen und Herren vergeben. Ausgezeichnet werden AutorInnen und KünstlerInnen,  die in ihren Werken und ihrem Tun die deutsch-französische Verständigung widerspiegeln. Aus der Taufe gehoben wurde der Preis angesichts der geografischen Lage und der wichtigen Verpflichtung zur Vertiefung der Freundschaft zwischen beiden Ländern, die aus der deutsch-französischen Historie erwachsen sind; nicht zuletzt gilt beispielsweise der Saarländische Rundfunk als der französischste der ARD!

Das “Ministerium für Finanzen und Europa“ des Saarlandes hat diese Idee aufgegriffen und dotiert den Preis mit EUR 1.000. Der Ausdruck über das Bemühen darum, die Kultur, die Sprache und Besonderheiten des jeweils anderen ins Zentrum der Betrachtung zu stellen, ist so individuell, wie es die Persönlichkeiten sind, die bisher ausgezeichnet wurden und zukünftig werden.  

DIE PREISTRÄGER*INNEN

2022

Alexander Oetker

Alexander Oetker, geboren 1982, ist Bestsellerautor und TV-Journalist, als Frankreich-Experte von RTL und n-tv berichtet er seit 15 Jahren über Politik und Gesellschaft der Grande Nation. Er ist zudem Kolumnist und Frankreich-Korrespondent von Deutschlands führender Gourmetzeitschrift „Der Feinschmecker“. Seine Krimis um Luc Verlain sind Erfolgsgaranten im Buchhandel, für „Mittwochs am Meer“ erhielt er die DELIA, den Literaturpreis für den besten Liebesroman des Jahres. Alexander Oetker lebt en famille in Brandenburg, Berlin und an der französischen Atlantikküste.

Alexander Oetker, (C) Foto:

Alexander Oetker, © David Maupilé

Alfons, (C) Foto: Guido Werner

Alfons, © Guido Werner

2021

Alfons

Der Kabarettist Emmanuel Peterfalvi – so Alfons‘ bürgerlicher Name – hat mit seinem Alter Ego eine in Deutschland einzigartige Figur ersonnen und mit Leben gefüllt.  Der 1967 in Paris geborene, heutige Wahl-Hamburger Alfons  engagiert sich für die deutsch-französische Freundschaft weniger auf der politischen Ebene,  sondern  stets mit Blick auf die „ganz normalen Leute“ der beiden Völker. Seit 2008 moderiert er den Gesellschaftsabend des Saarländischen Rundfunks. Seit 2017 besitzt Emmanuel Peterfalvi neben der französischen auch die deutsche Staatsbürgerschaft. 2021 wurde er für seine „herausragenden Verdienste für die Kultur und Toleranz und Humanität“ mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet.

2020

Jean-Luc Bannalec

Jean-Luc Bannalec ist der Künstlername von Jörg Bong. Er ist in Frankfurt am Main und im südlichen Finistère zu Hause. Die ersten neun Bände der Krimireihe mit Kommissar Dupin wurden für das Fernsehen verfilmt und in zahlreiche Sprachen übersetzt. Allein im deutschsprachigen Raum wurden bis Mai 2020 über 4 Millionen Exemplare seiner Romane verkauft. Im Jahre 2016 wurde Jörg Bong von der Region Bretagne mit dem Titel „Mécène de Bretagne“ ausgezeichnet. Seit 2018 ist er Ehrenmitglied der Academie litéraire de Bretagne.

Jean Luc Bannalec, (C) Foto: V. Brod

Jean-Luc Bannalec, © V. Brod

Rainer Moritz, (C) Foto: Gunter Glücklich

Rainer Moritz, © Gunter Glücklich

2019

Rainer Moritz

Der Germanist, Literaturkritiker, Übersetzer und Autor Rainer Moritz, geboren 1958 in Heilbronn, leitet seit 2005 das Literaturhaus Hamburg. Er ist Vizepräsident der Marcel Proust Gesellschaft und Mitglied des PEN-Zentrums Deutschland.  Zahlreiche Werke belegen die Frankophilie des Autors. Rainer Moritz ist Herausgeber von „Frankreich à la carte“, einer kulinarischen Reise durch Frankreich. In seinem Buch „Dicht am Paradies“ dokumentiert er Spaziergänge durch Pariser Parks und Gärten. Den Roman „Bonjour Tristesse“ von Francois Sagan hat Rainer Moritz aus dem Französischen ins Deutsche übersetzt.

 

2018

Sylvie Schenk

Die Autorin Sylvie Schenk wurde 1944 im französischen Chambéry geboren, studierte in Lyon und lebt seit 1966 in Deutschland. Sie veröffentlichte zunächst Lyrik in ihrer Muttersprache und schreibt seit 1992 auf Deutsch. Sylvie Schenk lebt bei Aachen und in La Roche-de- Rame, Hautes Alpes. Ihr autobiografisch gefärbter Roman „Schnell, dein Leben“ erzählt die Geschichte eines Lebens zwischen Deutschland und Frankreich, die sich nicht zuletzt vor dem Hintergrund der Gräuel des Zweiten Weltkriegs und der freundschaftlichen Annäherung beider Nationen entrollt.

Sylvie Schenk, (C) Foto: Peter Hassiepen

Sylvie Schenk, © Peter Hassiepen